
Carl Philipp Emanuel Bach wurde wahrscheinlich am 8. März 1714 (Taufe am 9. März) als zweiter Sohn Johann Sebastian Bachs in Weimar geboren und starb am 14. Dezember 1788 in Hamburg.
Unterricht im Clavierspiel und in Komposition erhielt er traditionsgemäß bei seinem Vater. Nach dem Besuch der Lateinschule in Köthen und der Thomasschule in Leipzig studierte er Jura, bevor er 1738 als Cembalist des Kronprinzen an den Preußischen Hof wechselte und 1741 zum Kammercembalisten Friedrichs II. (Friedrich der Große) ernannt wurde.
1768 trat er die Nachfolge seines Patenonkels Georg Philipp Telemann als Musikdirektor der fünf Hauptkirchen und als Kantor des Johanneums in Hamburg an.
Sein bedeutendstes Schaffen lag im Bereich der Claviermusik. Er prägte diese Musik in seiner Zeit außerordentlich und entwickelte einen eigenen Stil unter vollständiger Ausnutzung der Möglichkeiten seines Instrumentes.
J. Haydn, W.A. Mozart und L.v. Beethoven waren wohl die bedeutendsten Meister, die aus seinen Kompositionen lernten und sich immer wieder auf ihn berufen haben, ja sogar von ihm als Lehrmeister sprachen: W.A. Mozart sagte: "Er ist der Vater wir sind die Bubn. Wer von uns was Rechts kann, hats von ihm gelernt." J. Haydn fügte hinzu: "... und wer mich gründlich kennt, der muß finden, daß ich dem Emanuel Bach sehr vieles verdanke."
Carl Philipp Emanuel Bach was born probably on 8 March 1714 (baptism on 9th of March) as the second son of Johann Sebastian Bach in Weimar and died on 14 December 1788 in Hamburg.
He received instructions on the piano and in composition traditionally from his father. After the attendance of the latin school in Köthen and the Thomas-School in Leipzig he studied laws, before he was called in 1738 as harpsichord player to the crown Prince of Prussian and 1741 to the chamber harpsichord player of Friedrich II. (Friedrich der Große).
1768 he tok over the position of his godfather George Philipp Telemann as a director of music of the five main churches and as Kantor of the Johanneum in Hamburg.
His most important work lay in the range of the piano music. He shaped this music in its time extraordinarily and developed his own style under complete utilization of the possibilities of his instrument.
J. Haydn, W.A. Mozart and L.v. Beethoven were probably the most important masters, who learned from his compositions and to him they have appointed again and again.
W.A. Mozart said: "he is the father - we are the boys. Who is doing good of us, has learned by him."> J. Haydn added: " ... and who knows me thoroughly, must find that I owe very much to Emanuel Bach."
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Christian Gottlob August Bergt wurde am 17. Juni 1771 in Oederan, Nähe Chemnitz, als Sohn des Stadtmusikers Johann Christian Bergt (1739 - 1813) geboren. Bei seinem Vater erhielt er auch seinen ersten Instrumentalunterricht auf Violine, Viola, Violoncello und Horn. Nach einer schweren Nervenerkrankung in seiner Jugend wandte er sich der naturwissenschaftlichen Bildung zu und erlernte verschiedene Sprachen. 1785 wurde er nach bestandener Aufnahmeprüfung Kruzianer und an der Kreuzschule zu Dresden aufgenommen. Hier wandte er sich wieder mehr der Musik zu und erhielt u.a. Unterricht bei Chr. E. Weinlig, einem Homilius Schüler. 1791 schrieb sich Bergt nach abgeschlossener Schulbildung an der Leipziger Universität ein und studierte dort bis 1795 Theologie. In der Folge entstanden seine ersten Kompositionen. 1801 hatte Bergt eine Hauptlehrstelle in Bautzen inne und erhielt kurz darauf eine Anstellung als Organist der Petrikirche. Die Stadt Bautzen verliess er trotz interessanter Angebote nicht, sondern entwickelte sich hier zu einer bedeutenden und bekannten künstlerischen Persönlichkeit. In Bautzen entstanden dann auch eine Vielzahl seiner Kompositionen, die nahezu alle Genres umfassten: Oratorien, Opern, diverse Arien, Duette usw. für Gesang, Sinfonien und Ouverturen für Orchester, Konzerte für diverse Instrumente sowie Kammermusik in den verschiedensten Besetzungen. In seinem Nachlass finden sich über 600 Kompositionen. Christian Gottlob August Bergt verstarb am 10. Februar 1837 nach mehrwöchiger Krankheit unverheiratet in Bautzen.
Als Zeitgenosse C.M. von Weber und F. Hummel war er unter seinen Zeitgenossen hochgeachtet und zu seiner Zeit allgemein geschätzt. Die Kenntnis seiner Kompositionen beschränkte sich nicht nur auf den deutschsprachigen Raum, sondern waren auch in Städten wie Petersburg, Paris, London, Rom und Philadelphia bekannt. Seine Werke wurden u.a. bei Breitkopf & Härtel, F. Hofmeister und C.F. Peters gedruckt und herausgegeben. Man findet Exemplare dieser Drucke in Bibliotheken über die ganze Welt verteilt.
Christian Gottlob August Bergt was born on the 17th of June, 1771 in Oederan, near Chemnitz, as a son of the musician Johann Christian Bergt (1739 - 1813). With his father he also received his first instrumental lessons on violin, viola, violoncello and horn. After a heavy neural desease in his youth he turned to the scientific education and learnt different languages. In 1785 he was taken up after passed entrance examination as Kruzianer and at the school of the Cross-Church to Dresden. Here he turned again more to the music and received lessons with Chr. E. Weinlig, a Homilius student. In 1791 he signed up at the Leipzig university and studied theology there till 1795. Subsequently there originated his first compositions. In 1801 he was holding a position as a teacher in Bautzen and received an employment as an organist of the Peter's church.
He did not leave the city of Bautzen in spite of interesting offers, but developed here to an important and known artistic personality. In Bautzen originated also a huge number of his compositions which enclosed nearly all genres: Oratorios, Operas, various Arias, Duets etc. for voice, Symphonies and Ouverturen for orchestra, Concerts for various instruments as well as chamber music in the most different occupations. In his reduction more than 600 compositions are found. Christian Gottlob August Bergt passed away on the 10th of February, 1837 after illness of several weeks unmarried in Bautzen.
He was estimated among his contemporaries C.M von Weber and F. Hummel and at his time in general. The knowledge of his compositions were not limited only to the German-speaking countries, but were also known in towns like Petersburg, Paris, London, Rome and Philadelphia. His works were printed with Breitkopf & Härtel, F. Hofmeister and C.F. Peters and were published. One finds copies of these printings in libraries distributed around the whole world.
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Stefano Galeotti wurde 1723 in Livorno oder Velletri geboren. Der Zeitpunkt seines Todes ist unbekannt, man kann allerdings davon ausgehen, daß er nach 1790 verstorben ist. Über sein Leben ist ebenfalls nur wenig überliefert. Galeotti erhielt seine Ausbildung in Neapel und wurde Cellist. Kompositionen von ihm wurden in London, Amsterdam und Paris veröffentlicht. Daraus hat man geschlossen, daß er in diesen Städten gearbeitet hat. Es gibt aber keinen anderen Hinweis auf eine Tätigkeit Galeottis in London. Nach B. Fetis, der ihn irrtümlich Etienne nennt, lebte er eine Zeitlang in Holland, doch griff dort das Klima seine Gesundheit an, so daß er nach einem kurzen Besuch in Paris nach Italien zurückkehrte. Die Widmung seines Pariser Druckes „op. 3“ an die Prinzessin von Monaco läßt vermuten, daß sich Galeotti für eine Zeit in ihrer Umgebung aufgehalten hat. Aus dieser Widmung geht auch hervor, daß er sie in Genua getroffen hat. Zusammen mit der verhältnismäßig großen Anzahl von Manuskripten Galeottis in Genua kann man darauf schließen, daß er hier tätig war. Der Gebrauch der Initiale „S“ statt des Vornamens auf einigen Drucken scheint dazu geführt zu haben, daß ein Londoner Sonatendruck von 1762 einem Salvatore Galeotti zugeschrieben wurde, dessen Existenz aber nirgends anders belegt werden kann. Sechs handschriftliche Sonaten in Berkeley (California), die einem Antonio Galeotti zugewiesen werden, stammen ebenfalls von Stefano.
Stefano Galeotti was born in 1723 in Livorno or Velletri. The time of his death is unknown, however, one can assume that he has passed away after 1790. About his life is also delivered only a little. Galeotti received his education in Naples and became a cellist. Compositions of him were published in London, Amsterdam and Paris. Following B. Fetis, who calls him incorrectly Etienne, he was living for a while in Holland, however the climate there attacked his health, so that he returned to Italy. The dedication of his Paris composition „op. 3“ to the princess of Monaco lets assume that Galeotti has stayed for a time in her surroundings. From this dedication it arises also that he has met her in Genoa. Together with the relatively big number of manuscripts Galeottis in Genoa one can close on the fact that he was active here. The use of the initial "S" instead of his full given name on some printings seems to have led to the fact that a London sonata printing of 1762 was ascribed to Salvatore Galeotti whose existence can't be proven elsewhere. Six handwritten sonatas in Berkeley (California) which are assigned to Antonio Galeotti also come from Stefano.
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Johann Wilhelm Häßler (* 29. März 1747 in Erfurt; † 29. März 1822 in Moskau) erhielt seine musikalische Ausbildung bei seinem Onkel Johann Christian Kittel. Bereits im Alter von 15 Jahren wirkte er erstmals als Organist an der Erfurter Barfüßerkirche und trat damit die Nachfolge seines Onkels in dieser Funktion an. 1790 konzertierte er in London gemeinsam mit Joseph Haydn. Seine Konzertreisen durch Europa führten ihn unter anderem nach Riga, Petersburg und Moskau. In Petersburg wurde er von Zarin Katharina der Großen zum Kaiserlich-Russischen Kapellmeister ernannt. Hier gab er Konzerte und wirkte bei der Gründung eines Musikverlages mit. Später siedelte er mit seiner Familie nach Moskau um wo er auch 1822 verstarb.
Seine kompositorisches Werk umfasst Sonaten, Kantaten, Etüden und Instrumentalkompositionen, insbesondere für Clavier.
Johann Wilhelm Hässler (* 29th of March, 1747 in Erfurt; † 29th of March, 1822 in Moscow) received his musical education with his uncle Johann Christian Kittel. Already at the age of 15 years he worked as an organist at the Barfüßer church in Erfurt. In 1790 he gave a concert in London together with Joseph Haydn. His concert travelling through Europe led him to Riga, Petersburg and Moscow. In Petersburg he was appointed by czarina Katharina the Great to the master of music. Here he gave concerts and helped in the foundation of a music publisher. Later he resettled with his family to Moscow where he passed away in 1822.
His compositional work encloses sonatas, cantatas, etudes and instrumental compositions, in particular for piano.
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Der Sohn des Beamten Joseph Bernhard Kraus wurde 1756 in Miltenberg geboren, verbrachte
aber die ersten drei Lebensjahre in Amorbach. Kraus ließ bereits als Schüler in Buchen seine musikalische Begabung erkennen.
1768 kam Joseph Martin Kraus nach Mannheim, wo er das Jesuitengymnasium und das Musikseminar besuchte.
Anfang 1773 begann Kraus ein Studium der Rechtswissenschaften in Mainz. Noch im gleichen Jahr
wechselte er nach Erfurt, um seine Studien dort fortzusetzen.
1775 musste er seine Studien für ein Jahr unterbrechen. In dieser Zeit schrieb er den Tolon, ein Trauerspiel und
kirchenmusikalische Werke wie ein Requiem, ein Te Deum, zwei Oratorien und eine Motette.
1776 setzte Kraus sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen fort.
Die Kontakte zu seinem schwedischen Kommilitonen Carl Stridsberg bewegten ihn nach Schweden zu gehen. Am 26. April 1778 verließ er
Göttingen und traf im Juni 1778 in Stockholm ein. Erst mit der Uraufführung der Oper Proserpina (1781) gelang ihm der Durchbruch, wurde
zum Kapellmeister ernannt und vom schwedischen König Gustav III auf eine Reise durch Europa geschickt um die europäischen
Theater kennenzulernen. Auf dieser Reise, die ihn über Dresden, Leipzig, Erfurt, Würzburg und Regensburg nach Wien führte, lernte er unter anderem
Roman Hofstetter, Kaiser Joseph II., Joseph Haydn, Christoph Willibald Gluck, Antonio Salieri, Johann Georg Albrechtsberger sowie den
Fürsten Nikolaus Esterházy kennen. Die Weiterreise über Triest und Venedig führte ihn nach Bologna.
Gemeinsam mit König Gustav III., mit dem er unterwegs zusammentraf, reiste er nach Rom zu Papst Pius VI.. Über Neapel gelangte er nach Paris,
wo er sich zwei Jahre lang aufhalten sollte. Nach einem Abstecher nach London kehrte er wieder nach Stockholm zurück.
In Schweden, wo er 1787 zum Capellmeister und zum Direktor der Königlichen Musikakademie ernannt wurde, gehörte neben der Komposition
neuer Werke die Neuorganisation des Musik- und Theaterwesens zu seinen Aufgaben.
Am 16. März 1792 wurde auf Gustav III. ein Attentat verübt wobei der König lebensgefährlich verletzt wurde und wenige Tage später starb.
Kraus’ letzte Werke waren die Trauersinfonie und die Trauerkantate, die anlässlich der Feierlichkeiten für Gustav III. aufgeführt wurden.
Am 15. Dezember 1792 starb er in Stockholm an Tuberkulose, an der er bereits seit seiner Studentenzeit litt.
1846 errichtete man auf seinem Grab ein Denkmal mit der Aufschrift: "Här det jordiska af Kraus, det himmelska levfer i hans toner"
(etwa: "Hier das Vergängliche von Kraus, das Himmlische lebt in seinen Klängen").
english
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Joseph Merk wurde am 18. Januar 1795 in Wien geboren und starb dort am 16. Juni 1862. In seiner Jugend als Geiger ausgebildet, wechselte er nach einer Verletzung des linken Armes zum Violoncello. Bereits nach kurzem Studium wurde er als Solist in das Orchester der Wiener Hofoper aufgenommen und 1834 zum Kammervirtuosen ernannt.
1823 bis 1848 war er Lehrer am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Sein Cellospiel wurde hoch gelobt; es war geschmackvoll und technisch vollendet. So errang er die dauernde Gunst des Wiener Publikums.
Er komponierte ansprechende Gebrauchsmusik ohne sich der zu dieser Zeit einsetzenden Massenproduktion von Salonmusik anzuschließen. Eine Vielzahl seiner Etüden blieb lange Zeit im Gebrauch.
Joseph Merk was born on the 18th of January, 1795 in Vienna and died there on the 16th of June, 1862. Trained in his youth as a violinist, he changed after an injury of his left arm to the violoncello. Already after short study he was taken up as a soloist in the orchestra of the Viennese court opera and was appointed in 1834 as chamber virtuoso.
From 1823 to 1848 he was a teacher in the conservatoire of the society of the music lovers in Vienna. His cello play was praised; it was tasteful and completed technically. Thus he gained the durable favour of the Viennese audience.
He composed attractive music without to connect himself to the mass production of drawing room music starting at this time. A huge number of his studies remained a long time in use.
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Schaffrath ist der Welt durch seine schönen und überall beliebten Compositionen, wovon verschiedene für den Flügel durch den Druck gemein gemacht worden, bekannt genug...., - so urteilt und charakterisiert Marpurg den 1709 in Hohenstein bei Dresden geborenen Christoph Schaffrath, der auch als vortrefflicher Clavicembalist gerühmt wurde.
In den Jahren um 1740 lebt und arbeitet er im Berliner Kreis um C.P.E. Bach, der ihn aber aus seiner Stellung als Cembalist der Berliner Hofkapelle in der Kapelle der Prinzessin Amalie von Preussen abdrängt. Schaffrath zählt neben C.P.E. Bach zu den produktivsten Cembalokonzert-Komponisten; seine Werke sind jedoch eher traditionell - er verleugnet nicht seine ...strenge Schulung die dem erschreckenden Niveauschwund noch etwas Einhalt gebietet.
Schaffrath verstirbt am 17. Februar 1763 in Berlin.
Schaffrath is known to the world for his nice and everywhere popular compositions of which several have been made known for the piano by printings...., - so judges and characterises Marpurg the 1709 in Hohenstein near Dresden born Christoph Schaffrath who was also praised as excellent harpsichord player.
About his education has become known only a little. During the years about 1740 he lives and works in the Berlin-circle around C.P.E. Bach who pushes him away , however, from his position as a harpsichord player of the Berlin court orchestra of the princess Amalie von Preussen. Schaffrath counts beside C.P.E. Bach to the most productive harpsichord concert composers; nevertheless, his works are rather traditional - he does not deny his strict training to the traditional composing.
Schaffrath passes away on the 17th of February, 1763 in Berlin.
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Der deutsche Komponist Johann Schobert wurde in Schlesien geboren, siedelte jedoch in das Elsaß um und fand später in Paris seine Heimat. Dort war er als Kammercembalist tätig. Er war ein hervorragender Clavierspieler und Zitate aus seinen Sonaten und Konzerten finden sich auch in den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart wieder, der ihm in Paris begegnete und sein Schaffen bewunderte.
The German composer Johann Schobert was born in Silesia, resettled however into the Elsass and found later in Paris his homeland. There he was active as harpsichord player. He was an outstanding piano player as well and quotations from his sonatas and concerts are found also in the works of Wolfgang Amadeus Mozart, who met him in Paris and admired his work.
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